
Herstellung von UV-Lampen, die den Planeten nicht zerstören
Seien wir ehrlich: UV-C-Lampen sind hervorragend geeignet, um Keime abzutöten. Doch die Industrie hat ein „schmutziges“ Geheimnis: Wir haben jahrelang akzeptiert, dass diese Lampen schnell ausfallen und dabei schädliche Abfälle hinterlassen. Es handelt sich dabei um einen Teufelskreis aus „Kaufen, Benutzen, Wegwerfen, Wiederholen“ – was einfach keinen Sinn mehr macht.
Wir haben beschlossen, die Probleme mit den Abfällen nicht länger zu ignorieren und stattdessen das Design der Lampen zu verbessern.
Bessere Materialien, weniger Müll
Die meisten Lampen werden aus Materialien hergestellt, die eine ordnungsgemäße Entsorgung erschweren. Wir haben das geändert: Durch den Einsatz hochreinen synthetischen Quarzes sowie durch das Vermeiden von Blei im Glas konnten wir die toxischen Abfälle reduzieren.
Das Beste daran: Man muss keine Kompromisse bezüglich der Leistung eingehen. Das Licht mit einer Wellenlänge von 254 nm erreicht weiterhin genau die gewünschten Stellen – ohne dass giftige Chemikalien in Deponien landen.
Vermeidung des „Ausfalls“ der Lampen
Wenn Sie bereits solche Lampen verwendet haben, kennen Sie sicherlich die Frustration: Der Gasdruck bleibt zwar erhalten, doch die Enden der Röhre werden schwarz, das Licht wird schwächer – und plötzlich muss man die Lampe austauschen, obwohl sie eigentlich länger halten sollte.
Wir haben dieses Problem gelöst, indem wir die Kathodenstrahler neu gestaltet haben. Dadurch wird das Schwarzwerden der Röhrenende verhindert. Das Licht bleibt nun tausende von Stunden lang stark und stabil. Es ist einfach zuverlässig.
Eine kleine Einschränkung gilt jedoch: Diese lange haltbaren Lampen erfordern einen Balast, der zu ihrer spezifischen Impedanz passt. Wenn die Stromversorgung ausfällt, kann es zu Flackern oder vorzeitigem Ausfall kommen. Es handelt sich dabei um ein kleines Detail – doch es macht den Unterschied zwischen einer Lampe, die lange hält, und einer, die sofort kaputtgeht.
Weniger Austausch, mehr Effizienz
Wir haben diese Lampen so konzipiert, dass sie als Ersatz für die alten Lampen verwendet werden können. Man muss das gesamte System nicht neu aufbauen – man tauscht einfach die alten Glühbirnen gegen diese aus.
Denken Sie an die Zeit, die man dadurch spart: Kein ständiges Herunterfahren des Systems oder der Aufwand, Leute ins Lager zu schicken, um alle paar Wochen die empfindlichen Glühbirnen auszutauschen. Das bedeutet weniger kaputte Lampen, weniger schädliche Abfälle – und weniger Stress für Ihr Team.
Alles hängt von der Physik des Lichtbogens sowie vom Einsatz der richtigen Materialien ab. So können wir tatsächlich eine Null-Emission-Bilanz erreichen.