
UV-Härtung in die Praxis umsetzen
Auf der Print Expo 2026 standen die Leute Schlange vor unseren maßgefertigten UV-Lampe-Modulen. Warum? Weil sie es satt hatten, ständig mit dem gleichen Problem zu kämpfen – nämlich eine schnelle Härtung der Materialien ohne deren Schmelzen zu erreichen.
Wenn man eine Hochleistungsanlage betreibt, kennt man dieses Problem nur allzu gut. Herkömmliche Lampen reichen einfach nicht aus, wenn man eine hohe Leistung benötigt.
Das Geheimnis liegt im Licht
Wir verwenden Quecksilberdampf unter hohem Druck, um die spezifischen Wellenlängen von 254 nm und 365 nm zu erreichen. Das ist das „Zaubermittel“, das dafür sorgt, dass UV-Tinten tatsächlich härten können.
Aber wir werfen einfach keine Glühbirne in einen Behälter und sind fertig. Wir optimieren den Durchmesser der Röhre sowie den Gasdruck – außerdem achten wir sehr auf die Geometrie des Reflektors. Das Ziel ist einfach: Die UV-Strahlung soll jedes Mal gleichmäßig auf das Substrat treffen – ohne Ausnahmen.
Mit der Hitze umgehen
Hochintensive UV-Strahlen erzeugen viel Wärme – wirklich viel. Wenn die Kühlsysteme nicht ausreichen, können die Substrate verformt werden oder die Lampen bereits frühzeitig beschädigt werden. Um das zu verhindern, verwenden wir Gebläsekühlsysteme oder wassergekühlte Gehäuse, um die Wärme vom Quarz weg zu leiten. So bleibt alles stabil – und die Härtung erfolgt konstant, vorausgesetzt, das Abkühlungssystem kann der thermischen Belastung standhalten.
Einfache Integration in die Anlage
Wir haben diese Module so gestaltet, dass sie direkt als Ersatz eingesetzt werden können. Wir verwenden standardmäßige Steckverbinder, sodass Sie die Lampen einfach anschließen können, ohne die Stromversorgung zerstören zu müssen.
Außerdem haben wir darauf geachtet, dass die Module in einem kleinen Platz untergebracht werden können. Dadurch lässt sich die Produktionsgeschwindigkeit erhöhen, ohne einen längeren Härtungstunnel bauen zu müssen.
Langlebigkeit
Wir haben gesehen, dass diese Module mehr als 2.000 Stunden lang ohne Probleme funktionieren – bis der Quecksilbergehalt abnimmt und die Intensität der Strahlung nachlässt. Es handelt sich dabei um zuverlässige Geräte, die ihre Aufgabe wirklich gut erfüllen.