
Wie man seine UV-Anlage richtig einrichtet – ohne viel Geld auszugeben
Wir haben Zeit damit verbracht, 3.000 verschiedene Druckereien zu besuchen. Warum? Weil wir herausfinden wollten, an welchen Stellen diese UV-Systeme in der Praxis versagen.
Was wir feststellten: Die meisten Betriebe haben mit zwei Problemen zu kämpfen – nämlich extrem hohe Stromkosten sowie Lampen, die viel zu schnell kaputtgehen. Meist liegt das daran, dass die Konstruktion des Systems nicht mit der tatsächlichen Geschwindigkeit der Druckmaschine übereinstimmt. Wir haben aufgehört, nur an maximale Leistung zu denken, und stattdessen darauf geachtet, die Energie genau dort einzusetzen, wo sie benötigt wird.
Die Wahrheit über Energieverbrauch
Die meisten Standardanlagen strahlen einfach nur Hitze auf das Material ab. Das Ergebnis? Das Material verformt sich. Das ist frustrierend und führt außerdem zum Verschwendung von Material.
Wir vergleichen die spektrale Ausstrahlung mit dem Energiemenge, die tatsächlich vom Stromnetz geliefert wird. Indem wir dafür sorgen, dass Ballast und Lampe gut zusammenarbeiten, können wir den unnötigen Energieverbrauch reduzieren. Man erhält weiterhin genügend Energie, um den Tintengetrocknungsprozess zu ermöglichen – doch man zahlt nicht für Energie, die lediglich als nutzlose Wärme verschwendet wird.
Hardware, die wirklich passt
Niemand möchte seinen gesamten Transportmechanismus neu bauen, nur um eine Lampe zu ersetzen. Das ist eine Katastrophe. Deshalb stellen wir sicher, dass unsere Systeme einfach als Ersatz verwendet werden können.
Doch hier machen die meisten Ingenieure einen Fehler: Die Kühlung. Wenn eine Lampe zu heiß wird, sinkt ihre UV-Ausstrahlung. So einfach ist das. Wir haben Luftstromkanäle direkt in die Gehäuse integriert, damit alles stabil bleibt. Wenn die Lampe kühl bleibt, hält sie länger durch. Es ist wirklich einfach.
Die Realitätsbedingungen
Es gibt jedoch einen Haken: Wenn man ein sehr effizientes System verwendet, werden die Möglichkeiten für Fehler immer geringer.
Wenn man die Geschwindigkeit der Druckmaschine plötzlich um 20 % erhöht, kann man nicht einfach die Leistung erhöhen – sonst wird die Tinte nicht richtig trocknen. Man muss das System so konzipieren, dass es auch unter den höchsten Belastungen funktioniert – nicht nur an einem normalen Tag. Wir empfehlen in der Regel, etwa 15 % mehr Leistung hinzuzufügen, um solche Spitzen bewältigen zu können.
Noch eines: Schützen Sie Ihre Ausrüstung. Spannungsspitzen können die Lampen zerstören. Verwenden Sie eine stabile Stromversorgung und sorgen Sie für eine gute Abschirmung, damit Ihre PLC-Controller nicht durch elektromagnetische Störungen beeinträchtigt werden.
Wenn Sie das tun, wird Ihr System auch in einer staubigen Fabrik weiterhin zuverlässig funktionieren.