
Bei Druckmaschinen ist eine unkonstante Heilungsleistung kein Thema – es geht vielmehr um Stillstandzeiten, einen Haufen Ausschuss sowie um eine ungleichmäßige Haftung des Aufdrucks auf dem Substrat. Deshalb nutzen die führenden Hersteller unserer UV-Lampen diese als OEM-Produkte: Sie benötigen eine konstante Spektralstrahlung sowie dimensionale Toleranzen, die auch unter täglicher Belastung erhalten bleiben.
Was technisch wirklich wichtig ist: Gallium-dotierte UV-Lampen lenken den dominanten Emissionsstrahl auf ein Spektrum zwischen 395–405 nm – das entspricht genau dem Spektrum der Photoinitiatoren in modernen, LED-kompatiblen sowie hybriden UV-Tinten. Im Vergleich zu herkömmlichen Quecksilberdampflampen liefert die Galliumchemie mehr Photonen im langwelligen UV-Bereich. Dadurch heilt die Oberfläche schneller – ohne dass zu viel Energie mit kurzen Wellenlängen abgegeben wird, die das Substrat beschädigen könnten.
Wir stellen sicher, dass die maximale Strahlungsintensität an der Bogenfläche konstant bleibt und die Temperatur des Lampenkerns streng kontrolliert wird. Die Geometrie des Reflektors wird so eingestellt, dass ein gleichmäßiges Strahlungsmuster entsteht. Zudem wählen wir dichroische Beschichtungen aus, die zur gewünschten Heilungskurve passen – egal ob es darum geht, tiefe Vernetzungen zu erreichen oder eine kontrollierte Heilung der Oberfläche zu gewährleisten.
Warum das in der Praxis funktioniert: Die Integration der Lampen in die Druckmaschinen ist entscheidend. Unsere Lampen passen genau zu den Abmessungen der Druckmaschinen sowie zu den elektrischen Anforderungen. Dadurch bleibt das System stabil. Die spektrale Stabilität reduziert die Schwankungen in der Energiedichte auf der Oberfläche – dadurch wird die Kontrolle über die Heilung verbessert und weniger Aufträge müssen als mangelhaft abgelehnt werden.
Das Spektrum ist gezielt so gestaltet, dass nur dort Energie abgegeben wird, wo die Tinte heilen muss. Dadurch sinkt der Energieverbrauch. Da wir außerdem die Reinheit des Materials kontrollieren und einen thermischen Austritt verhindern, können die Lampen länger verwendet werden. Für Sie bedeutet das mehr Betriebszeit, weniger Lampentausche sowie eine konstante Farbe von Schicht zu Schicht.
Ein paar wichtige Punkte für die Praxis: Gallium-dotierte Lampen sind anspruchsvoll bezüglich des Ballasts sowie der Zündprofile. Der Antrieb muss zur Impedanz der Lampe passen – sonst kommt es zu einem vorzeitigen Versagen der Lampe sowie zu Spektrumsverschiebungen.
Stellen Sie sicher, dass die Ausrichtung des Reflektors korrekt ist und dass die Kühlluft ungehindert zirkulieren kann. Staubansammlungen stören die Strahlung und führen zu ungleichmäßigen Ergebnissen.
Wenn Sie dicke Substrate verwenden oder hohe Geschwindigkeiten erreichen möchten, müssen Sie die Anforderungen an die maximale Strahlungsintensität sowie die Dosis im Voraus festlegen. Die richtige Chemie der Lampe ist nur dann relevant, wenn die abgegebene Energie mit der Reaktionsgeschwindigkeit der Tinte übereinstimmt.