
Maximale Leistung aus Hochdruck-Mercury-UV-Lampen herausholen
Wir bauen diese Lampen nicht einfach so. Wir tun das, weil einige Anwendungen eine sehr spezifische Art von Licht erfordern.
Die meisten herkömmlichen UV-Quellen strahlen Energie über das gesamte Spektrum hinweg ab. Das ist unpraktisch. Wir kümmern uns darum, dieses Spektrum einzuschränken – indem wir uns auf die UVC- und UVB-Bereiche konzentrieren. Dadurch erreichen die Photonen tatsächlich die Moleküle, die sie erreichen sollen – egal ob es darum geht, Beschichtungen zu härten oder Anlagen zu desinfizieren.
Das Problem: Die Hitze
Der Betrieb einer Mercury-Lampe unter hohem Druck erfordert ein Gleichgewicht zwischen Spannung und dem Gas im Inneren der Lampe. Zunächst wird mit hoher Spannung begonnen, um das Gas in Bewegung zu setzen. Anschließend wird der Lichtbogen stabilisiert, damit der Plasma-Kern konstant bleibt.
Dadurch entsteht eine enorme Menge an Energie in einem kleinen Raum. Doch es gibt ein Problem: Diese Lampen werden sehr heiß. Wenn man bei der Kühlung spart, wird die Quarzkapsel stark beansprucht – und wenn sie unter Druck gerät, bricht sie. So einfach ist das.
Warum wir gebrannten Quarz verwenden
Hier findet man kein gewöhnliches Glas. Wir verwenden hochreinen gebrannten Quarz – denn dieser „frisst“ das Licht nicht auf. Er lässt die kurzwelligen UV-Strahlen direkt durch die Wand hindurchgehen und somit ihre Wirkung entfalten.
Wir haben viel Zeit damit verbracht, die Dicke der Wand zu optimieren. Sie muss dick genug sein, damit die Röhre beim Erhitzen nicht verbogen wird – aber gleichzeitig dünn genug, damit die UV-Übertragungsrate bei über 90 % bleibt. Es handelt sich dabei um eine schwierige Balance.
In die eigene Anlage einbauen
Wir möchten, dass diese Lampen problemlos eingebaut werden können. Egal ob man mit einer PET-Flaschenproduktionslinie oder einem Chemiekraftwerk arbeitet – die Abmessungen der Lampen müssen einfach passen.
Etwas, worauf wir besonders achten, ist die Stabilität der Elektroden. Bei älteren Lampen gab es oft ein Problem mit der Verfärbung der Elektroden – das führte dazu, dass die Leistung bereits lange bevor das Quecksilber aufgebraucht war, abnahm. Wir arbeiten daran, das zu verhindern. So erhalten Sie eine konstante Leistung über die gesamte Länge der Röhre.
Nur eine Warnung: Passt den Ballast zur Leistungsstärke der Lampe an. Wenn das falsch gemacht wird, flackert der Lichtbogen – oder der Filament brennt nach ein paar Stunden aus. Das ist sicherlich keine gute Art, den Tag zu beginnen.