
Auf dem Produktionsboden wird die Stillstandszeit durch verschwendete Papierblätter sowie notwendige Austausche der Lampen gemessen. Deshalb wählen viele Hersteller unserer 420-nm-Gallium-UVLampen als Standardlösung. Es geht hier nicht um Geschwindigkeit – sondern um eine zuverlässige Steuerung des Spektrums, auf die man von Schicht zu Schicht zählen kann.
Was wirklich wichtig ist: Die 420-nm-Galliumlampe ist so abgestimmt, dass sie Photoinitiatoren anspricht, die im langwelligen UV-Bereich absorbieren. Dadurch wird das Aushärtungsfenster vom Bereich der Kurzwellen entfernt – dadurch werden die Substrate weniger erhitzt und schrumpfen nicht. Die Leistung bleibt über die gesamte Zeit konstant, und die Spektralkurve passt sich dem Dichroikreflektor sowie der Chemie des Tintens an.
In der Praxis wird die Vernetzung der Tinte vorhersehbar. Die maximale Strahlungsintensität am Substrat bleibt konstant – somit ist es einfacher, die Energiedichte (mJ/cm²) einzustellen, zu überprüfen und zu halten. Man kann mit einer stabilen Leistung über 3.000–5.000 Stunden rechnen; die Leistung nimmt dabei nur allmählich ab, anstatt plötzlich einzusinken.
Warum diese Lösung in den Produktionsstätten funktioniert: Durch die Integration in das System des Herstellers werden die Lampe, die Geometrie des Reflektors sowie die Schaltzeiten als ein einheitliches System betrachtet – nicht einfach als einzelne Komponenten. Mit der 420-nm-Lampe wird die Wärmebelastung bei dünnen Filmen verringert – gleichzeitig wird eine hohe Pigmentmenge problemlos ausgehärtet, ohne dass es zu Problemen kommt. Das Ergebnis: weniger Störungen, weniger fehlerhafte Produkte sowie eine unter Kontrolle gehaltene Dot Gain-Wert.
Außerdem wird die Energie pro ausgehärtetem Blatt reduziert – denn die Energie wird genau dort eingesetzt, wo die Tinte aushärtet – und nicht als unnötige Energieverschwendung.
Ein paar Hinweise für die Produktionsstätte: Stellen Sie sicher, dass die Lampe zum Reflektor passt. Eine 420-nm-Lampe benötigt einen für diesen Wellenbereich optimierten Reflektor. Wenn man einen ungeeigneten Reflektor verwendet, verschiebt sich das Spektrum – dadurch kann die Tinte unvollständig aushärten.
Achten Sie außerdem darauf, dass keine Ozonbildung entsteht. Stellen Sie sicher, dass die Luftzirkulation und Kühlung zum Lampengehäuse passen – sonst kann es zu Störungen kommen.